
97 - Nouméa
Das Wetter bäumt sich nochmals auf
Wir sind bereit und wollen endlich weiter. Das letzte Wetterfenster haben wir blöd verpasst, so dass wir jetzt alles andere als geduldig warten können.
Jeden Tag versuchten wir, noch etwas von Nouméa zu entdecken. Eine mehrtätige Automiete mit Fahrt und Übernachtungen in einfachen Unterkünften im spannenden Hinterland – darauf haben wir verzichtet. Mit viel Zeit hätten wir eine wunderbare Landschaft und viel Kultur der Kanaken erfahren können. Aber die nehmen wir uns hier nicht und sparen sie für Australien. Alles können wir nicht haben, die Zeit läuft.
Am Anfang unseres Aufenthaltes hier, war das Wetter richtig kühl und nachts eine wärmende Decke notwendig. Auch tagsüber profitierten wir von langen Hosen und der wärmende Pulli war ständig dabei. Das hatten wir schon lange nicht mehr. Nun ändert es sich grad, es ist wieder schwülheiss. An den Bäumen, die in allen Farben zu blühen angefangen haben, merken wir, es ist wirklich Frühling hier. Bevor wir loskönnen, kommt noch eine Schlechtwetterfront von Süden über Neukaledonien. Danach segeln wir los nach Australien.
Hier noch ein paar Eindrücke von Neukaledonien:
Der Nationalpark Ouen Toro ist im Süden der Stadt und voller kleiner Trippelpfade über den Berg. 44 Hektaren gross mit vielen Bäumen wie Acacia spirorbis und Casuarina collina (Eisenholz). Bevor sie alle Bäume weggefällt haben, wurde diese Region geschützt.
«No one has the right to sacrifice for immediate profit, the
heritage that our ancestors bequeathed us and that we must
hand down to future generations».
Oben erwartet uns eine weite Sicht auf das Hinterland und das Meer. Auf den Wellen weitunterhalb sind die schnellen Windsurfer unterwegs – sie machen heute in Windeseile Meilen.






















Tja, lang ist dieser Blog nicht gerade, oder? Aber ich bin gedanklich irgendwie schon in Oz…
See you soon.